Berufsorientierung an der IGS Am Nanstein

Studien- und Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit

Liebe Schülerinnen und Schüler 

Ihr habt Fragen zu Auswahl- oder Bewerbungsverfahren, welche Alternativen es im angestrebten Bereich gibt? Welchen Schulabschluss ihr für den Wunschberuf oder das Studium benötigt?

Ihr benötigt Adressen von möglichen Arbeitgebern, Hilfe bei Bewerbungskosten, bei Vorstellungsgesprächen und/ oder - Einstellungstests?

Diese und andere Fragen rund um das Thema Berufs- und Studienwahl könnt Ihr mit mir besprechen. Für Informationsveranstaltungen und Sprechstunden komme ich an Eure Schule.

Susanne Igel

Berufs-und Studienberatung

 

Offene Sprechstunde im Schuljahr 2022/2023:

21.06.23, 28.06.23

Eine Liste hängt zum Eintragen vor dem Büro von Frau Morgenstern aus.

 

Beratungsgespräche außerhalb der Schule:

Gerne können Termine auch außerhalb der Schulzeit im Büro der Agentur für Arbeit hier in Landstuhl stattfinden. Bitte anmelden unter den untenstehenden Kontaktdaten:

Susanne Igel

Susanne.Igel@arbeitsagentur.de oder Kaiserslautern-Pirmasens.252-BBvE@arbeitsagentur.de

06371 / 9212 - 130 oder 0631 / 36 41 – 888

Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens

Konrad – Adenauer-Str. 2

66849 Landstuhl

 

Termine in der Berufs- und Studienorientierung

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen in der Berufs- und Studienorientierung in Rheinland-Pfalz bietet der externe Link "BSO-Kalender RLP". Entwickelt wurde er vom Pädagogischen Landesinstitut im Auftrag des Bildungsministeriums.

App: Zukunft läuft

Hier gibt es den Link zur App "Zukunft läuft"!

Neues aus der BSO

Schulbesuch des Vermessungs- und Katasteramts Westpfalz

Was macht ein Geomatiker? Beruf in Theorie und Praxis vorgestellt.

Am 04.03 2024 wurden wir, die Klasse 10c, vom Vermessungs- und Katasteramt Westpfalz besucht. Und wurde gezeigt, dass man den Stoff des Matheunterrichts im Alltag verwenden kann und in manchen Berufen sogar muss, zum Beispiel in dem Beruf eines Geomatikers / einer Geomatikerin, der uns von zwei Mitarbeitern, Herrn Hirsch und Herrn Metz aus Kusel, vorgestellt wurde .

In dem Beruf muss man gut in Mathematik und Erdkunde sein, denn man hat ständig etwas damit zu tun. Sei es wenn man Katastrophendaten und Orte an die Feuerwehr weitergibt oder Flächen für künftige Windkraftanlagen vermessen werden, um deren Eignung zu berechnen.

Um den Beruf auszuüben, kann man eine 3-jährige duale Ausbildung absolvieren, die mit einem weiteren Jahr Vorbereitungsdienst abgeschlossen wird. Oder man kann das Ganze auch im Rahmen eines kombinierten Studiums absolvieren, welches aus Bachelorstudium und Vorbereitungsdienst für das Einstiegsamt besteht. Außerdem wirbt der Beruf mit flexiblen Arbeitszeiten, Fortbildungsmöglichkeiten, einem guten Gesundheitsmanagement, einem Beamtenverhältnis und der Möglichkeit, auch gelegentlich im Homeoffice zu arbeiten.

Nach der Vorstellung des Berufs durften wir auch erfahren, wie die Praxis ausschaut:

Zuerst haben wir mit dem Wissen aus der Trigonometrie eine Höhenbestimmung unseres Schulgebäudes vorgenommen. Dafür haben wir mit einem sogenannten Tachymeter die Strecke bis zu dem Gebäude vermessen, die sogenannte Horizontalsterecke, und den Winkel. Dann mussten wir den unteren Winkel, in dem Fall den am Boden grenzenden Teil des Gebäudes, messen und den oberen, den am Dach grenzenden.  Mit einer angegebenen Formel haben wir das Ganze berechnen können. 

Danach durften wir eine Streckenbestimmung mittels des Strahlensatzes durchführen. Bei dieser Übung mussten wir den Abstand von mehreren Posten bestimmen. Wir hatten dazu ein Maßband zur Verfügung und eine Formel, die uns am Ende geholfen hat, die Entfernungen zu berechnen. 

Im Anschluss folgte die Übertragung von Punkten in die Örtlichkeit. Dafür haben wir uns einen Punkt gesucht, in dem Falle das Fußballtor. Diesen Punkt wollten wir versetzen. Wir haben 5 Meter Entfernung abgeschätzt und mit einem Pfeiler abgesteckt. Mit dem Tachymeter wurde dann nachgemessen und der Pfeiler so oft umgesteckt, bis wir unser gewolltes Ziel erreicht hatten. 

Am Ende haben wir ein Meinungsbild unserer Klassenkameraden eingeholt. Wir waren uns einig, dass der Vortrag nicht nur interessant war, sondern uns auch nahe geführt hat, was man alles mit der Trigonometrie machen kann. Es war einfach mal etwas ganz anderes und hat uns allen einen Riesenspaß gemacht. Vor allem der praktische Teil zeigte uns:  

Mathe ist doch ganz nützlich!

Vielen Dank an die Mitarbeiter des Vermessungs- und Katasteramts Westpfalz aus Kusel für den Einblick in den Beruf eines Geomatikers/ einer Geomatikerin.

Bericht von Marie Friedrichs und Amaya Martin (10c)