
Am 23.07.2025 war es endlich soweit und 28 Schülerinnen und Schüler unserer Schule starteten gemeinsam mit zwei begleitenden Lehrkräften auf die lang ersehnte einwöchige Studienfahrt in die Niederlande.
In dieser Woche konnten wir nicht nur der Sommerhitze Landstuhls entfliehen, sondern bei angenehmen 22°C viel unternehmen und schöne Gegenden der Provinz Zuid-Holland erkunden. Auch konnten wir uns persönlich davon überzeugen, wie hoch die Fahrraddichte in dem Königreich wirklich ist und stellen nun nicht mehr in Frage, dass es in den Niederlanden tatsächlich mehr Fahrräder als Einwohner zu geben scheint und diese auch wohl als Hauptverkehrsmittel genutzt werden!
Unser erster Tagesausflug führte uns in die Hauptstadt der Niederlande, welche wir zuerst aus der Perspektive der zahlreichen Kanäle im Rahmen einer audio-geführten Grachtenfahrt kennenlernen und bestaunen konnten. Anschließend blieb genügend Zeit, um Amsterdam auch zu Fuß zu erkunden, um dabei den Königspalast oder das Madame-Tussauds-Museum zu besuchen, die kulinarischen Köstlichkeiten zu entdecken oder eine Shopping-Tour zu unternehmen.
Ein Kontrastprogramm zu dieser städtischen Metropole bot unser Ausflug nach Scheveningen. Dort tauchten wir zunächst in dem direkt am Strand gelegenen sea life in die Unterwasserwelt der Ozeane ab und konnten eine große Vielfalt an Meereslebewesen hautnah beobachten. Anschließend erlebten wir eine schöne gemeinsame Zeit am Strand von Scheveningen bei frischer Nordseebrise und der Herausforderung Möwen aus dem Weg zu gehen, die sehr entschlossen und zielstrebig darin waren, jeden Besucher, der etwas Essbares in der Hand hält, zu verfolgen, um möglicherweise einen Teil abzubekommen.
Damit wir nach dieser Entspannung nicht zu träge wurden, bot uns der Freizeitpark, der Teil unserer Ferienanlage war, an zwei Nachmittagen einen Adrenalinrausch und große Freude durch diverse Fahrgeschäfte, die einige von uns sogar mehrfach hintereinander und trotz vorheriger Mahlzeit problemlos in Anspruch nahmen. Auch ein Besuch im dazugehörigen Erlebnisbad, das nicht ohne Grund als das „größte Rutschenparadies der Benelux“ bezeichnet wird, bereitete uns viele tolle Erlebnisse und die Herausforderung jede der 21 verfügbaren Rutschen mit zusammengenommen 1,5 Kilometern mindestens einmal zu testen.
Unsere Abende wurden durch gemeinsames Kochen, einem Bummel in den nahegelegenen Ort und gemütlichem Beisammensein bei schönen Gesprächen und Gesellschaftsspielen auf den Terrassen unserer Unterkunft abgerundet.
Ein kleiner Wehmutstropfen war lediglich, dass wir leider aufgrund des zeitgleich stattgefundenen Nato-Gipfels in Den Haag nicht den geplanten Besuch im Corpus-Museum in Leiden durchführen konnten. Dennoch verging die schöne Zeit viel zu schnell und so blicken wir heute auf eine wundervolle gemeinsame Zeit zurück, die uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Dag Nederland en tot snel!







