
Fünf Tage, zweiundzwanzig Schüler, zwei Lehrer- und eine Millionenmetropole mit Linksverkehr. Unsere Studienfahrt nach London vom 22. bis 27. Juni 2025 hat uns in vielerlei Hinsicht geprägt.
Die gute Nachricht: Wir haben den Linksverkehr überlebt, London gesehen, erlebt, und uns kaum verlaufen.
Die weniger erfreuliche: Unser Bankkonto hat diese Reise weniger gut überstanden. Aber für die gesammelten Eindrücke hat es sich definitiv gelohnt.
Am Sonntag um 4 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg und überlebten direkt die erste Hürde: die viel zu kalte Klimaanlage im Bus. Trotz der Kälte hinderte uns das nicht am Schlafen oder daran, die schönen Ausblicke auf Wiesen, das Meer, die Fähre und schließlich die weißen Klippen Englands zu genießen. Kaum angekommen, begannen wir damit, den Stadtteil Paddington zu erkunden, in dem unser Hotel lag.
Am Montag startete die super tolle Führung von Herrn Donauer, bei der er uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zeigte: Buckingham Palace, Big Ben, Westminster Abbey, Kensington Gardens und vieles mehr. Die Hitze machte uns ziemlich zu schaffen, sodass wir uns zwischendurch sogar in die Hocke setzen mussten (was auch sehr gemütlich war). Auch führte uns Herr Donauer in den Hyde Park, wo wir so lange Enten beobachteten, dass wir ihn irgendwann mit unserem heimischen Seewoog verglichen.
Der Dienstag begann mit einer historischen Reise ins British Museum, in dem wir viel über die Römer, Griechen, Asien, Afrika und Ägypten gelernt haben. Anschließend hatten wir Freizeit, die einige nutzten, um sich durch den Borough Market zu mampfen, die bunten Häuser in Notting Hill zu bestaunen (die in Wirklichkeit alle weiß waren) oder in Chinatown ihr ganzes Geld auszugeben. Zum Abschluss des Tages verbrachten wir den Abend mit dem Anblick des strahlenden London Eye.
Der Mittwoch begann mit einem Ausflug nach Oxford, ein echtes Highlight. Dort bekamen wir eine interessante Führung durch die schöne Altstadt und die wohl berühmteste Universität der Welt. Laut unserer Stadtführerin soll dort sogar Schauspielerin Emma Watson studieren. Wir hatten Glück, denn genau an diesem Tag fand eine Zeremonie statt, bei der Studierende ihren Abschluss erhielten. Viele von ihnen sah man noch in ihren Roben (die sogenannten Subfusc) durch die Stadt laufen. Herr Donauer meinte, wir müssten wohl all unsere IQs zusammenlegen, um auch dort aufgenommen zu werden. Am Abend gingen wir als Gruppe italienisch essen, welches ein schöner gemeinsamer Abschluss des Tages war.
Unser letzter Tag in London begann mit einem Besuch im Science Museum. Den restlichen Tag waren wir in der O2-Arena, wo manche mit Shoppen, andere mit Essen oder mit Aktivitäten wie dem Arcade ihre Zeit verbrachten. Danach rechneten wir unser verbliebenes (oder eher verblasstes) Geld zusammen und mussten feststellen, dass Instagram uns belogen hatte (von wegen: „2025 – cheapest year to travel to London“). Abends begann die Rückreise. Die meisten von uns schliefen sofort ein, zumindest, bis das Spiel Imposter mit Herrn Donauer losging.
Die Rückfahrt war seeeehr anstrengend (vor allem die Fähre), trotzdem hatten wir eine sehr schöne Reise nach London mit unvergesslichen Erinnerungen, mehr Gewicht vom leckerem Essen und den vielen Bildern durch Herr Donauers spontane Selfies. Insgesamt hatten wir Schüler sehr viel Spaß und bedanken uns somit bei Herrn Donauer und Frau Jaberg für die besondere Zeit.
Verfasst von Elena Tinneberg und Vahissa Satheeshkumar.







